60 Prozent der Zehnjährigen können nicht sicher schwimmen

60 Prozent der Zehnjährigen können nicht sicher schwimmen, so lauten die Zahlen der repräsentativen forsa-Umfrage, die die DLRG im letzten Jahr in Auftrag gegeben hat! Warum ist das eigentlich so? Ein Grund sind die anhaltenden Bäderschließungen in Deutschland. Viele Grundschulen haben mittlerweile keinen Zugang mehr zu einem Bad.

In seiner Sendung “neuneinhalb – Deine Reporter” berichtet der WDR, wie es die Schüler zweier Klassen in Bonn trotzdem zu sicheren Schwimmern schaffen wollen und welche Lösung eine Schule aus Essen für das Problem gefunden hat.

Die Sendung kann in der Mediathek des WDR angesehen werden. Ein wirklich gelungener und sehenswerter Beitrag, denn er erklärt die vorherrschende Problematik anschaulich und leicht verständlich.

Wettkampfbedingungen ging der Internationale DLRG Cup im Rettungsschwimmen am Donnerstag (19.7.) in Warnemünde in seine 22. Auflage.

Rostock-Warnemünde/Bad Nenndorf. Bei traumhaftem Wetter und besten Wettkampfbedingungen ging der Internationale DLRG Cup im Rettungsschwimmen am Donnerstag (19.7.) in Warnemünde in seine 22. Auflage. Den Auftakt machten die Strandsprints, bei denen das Laufen durch den Sand den Sportlern vor allem Schnelligkeit und Kraft abverlangt. Rund 260 Sportler aus Belgien, Dänemark, Deutschland, den Niederlanden, Schweden und der Schweiz sowie insgesamt 42 Auswahlmannschaften aus den DLRG-Ortsvereinen sorgen am Strandabschnitt unterhalb von Teepott und Leuchtturm wieder für eine tolle Wettkampfatmosphäre.

Die ersten Entscheidungen fielen am frühen Nachmittag. Andrea Eling (DLRG Nationalmannschaft) konnte sich im Duell mit Teamkameradin Clara Steinberg durchsetzen und die erste Goldmedaille des Tages für sich behaupten. Dritte wurde Janneke Ras aus den Niederlanden. Bei den Männern hatte Nils Großerohde (DLRG Schloß Holte-Stukenbrock) die schnellsten Beine, gefolgt vom Niederländer Robert Hendriks und Christian Ertel (DLRG Nationalmannschaft).

Im Anschluss an die Einzelsprints ging es nahtlos mit den Staffeln weiter. Hier wurde das Frauenquartett der DLRG-Nationalmannschaft ihrer Favoritenrolle gerecht und sprintete zu Gold. Platz zwei ging an die Auswahl aus Harsewinkel, dritte wurden die Athletinnen aus der Schweiz. Bei den Männern waren die Gäste aus den Niederlanden am schnellsten bei der Stabübergabe. Silber ging an das Quartett aus Anklam, Bronze an Gelsenkirchen-Buer.

Nach den Läufen am Strand ging es für viele Athleten noch zum Surf Race (Rennen und 400 Meter schwimmen) ins Wasser. Die hier gesammelten Punkte zählen bereits für die Qualifikation zur Weltmeisterschaft im November in Adelaide, Australien. Die Endläufe finden am Freitagvormittag unmittelbar vor der offiziellen Eröffnung statt. Noch bis zum Samstagabend messen sich die angereisten Rettungssportler im Schwimmen, Laufen und im Umgang mit verschiedenen Hilfsmitteln zur Wasserrettung. Die Wettbewerbe des DLRG Cups werden am Strandabschnitt 1 + 2 in Nachbarschaft zum „Teepott“ (Strandpromenade 1) von Warnemünde ausgetragen. Am Freitag und Samstag beginnen die Wettkämpfe um 08:00 Uhr. Zuschauer können von den Tribünen der Strandarena oder auch direkt an der Wasserkante die Athleten während der Rennen beobachten. Der Wettkampf endet Freitag voraussichtlich um 18:00 Uhr und Samstag um 15:30 Uhr.

Offizielle Eröffnung am Freitagvormittag
Nach dem Einmarsch der Sportler in die Beach Sport Arena werden DLRG-Präsident Achim Haag, Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister und Schirmherr der Veranstaltung, Lorenz Caffier, sowie der Präsident der Bürgerschaft der Hansestadt Rostock, Dr. Wolfgang Nitzsche, am Freitag (20.7.) um 11:30 Uhr die Veranstaltung offiziell eröffnen. Unterstützt wird der 22. Internationale DLRG Cup von der Hansestadt Rostock, der Deutschen Marine und verschiedenen Werbepartnern.

Unterhaltung für die Jüngsten bietet das Rahmenprogramm zum Cup: Seehund Nobbi und sein Team vermitteln spielerisch Baderegeln und machen Kinder „wasserfest“.

Druckfähige Bilder, Teilnehmer- und später auch Ergebnislisten sowie Meldungen von der Veranstaltung und weitere Infos zum DLRG Cup finden Sie unter www.dlrg.de/dlrg-cup.